Unsere Helden 2019

Wir suchen Deutschlands wahre Helden!

Es gibt sie: Menschen, die selbstlos anderen helfen.

Schon zum siebten Mal hat die Programmzeitschrift auf einen Blick Menschen gesucht, die durch ihr selbstloses Handeln und ihren persönlichen Einsatz im Alltag echte Vorbilder für die Allgemeinheit sind.

Sie trotzen einer schweren Krankheit, kämpfen für Notleidende, retten Leben – Helden sind sie alle, die Menschen auf dieser Seite. Das sind die diesjährigen Preisträger:

  1. Preis: Lana Rebhan – Die 14-Jährige pflegt ihren schwerkranken Vater und engagiert sich nebenbei noch ehrenamtlich über ihr Portal young-carers.de
  2. Preis: Mia de Vries – Trotz einer Überlebenschance von nur 3% kämpft die junge Mutter täglich für ihren Sohn
  3. Preis: Die KlimaScouts Gymnasium Rahlstedt

Sonderpreise der Redaktion gingen an Andreas Laake und Teilnehmer des Projekts Skill up der Welthungerhilfe in Tadschikistan

Wir suchen Deutschlands wahre Helden!

Es gibt sie: Menschen, die selbstlos anderen helfen.

Schon zum siebten Mal hat die Programmzeitschrift auf einen Blick Menschen gesucht, die durch ihr selbstloses Handeln und ihren persönlichen Einsatz im Alltag echte Vorbilder für die Allgemeinheit sind.

Sie trotzen einer schweren Krankheit, kämpfen für Notleidende, retten Leben – Helden sind sie alle, die Menschen auf dieser Seite. Das sind die diesjährigen Preisträger:

Mutig! Freundinnen bringen Vergewaltiger ins Gefängnis

Wo andere sonst wegschauen, griffen Linda Cariglia (20) und Karolina Smaga (21) beherzt ein. Auf dem Heimweg in Bielefeld sahen sie, wie sich ein Mann im Gebüsch an einer Frau verging. Sie rissen ihn von ihr herunter und verfolgten den Täter, als er floh. So konnte er von der Polizei gefasst werden.

„Meine Lana ist die beste Tochter der Welt“

Lana Rebhans Leben ist nicht wie das anderer Jugendlicher. Ihr Papa Jürgen ist schwer krank, und da Mama Katharina arbeitet, hat Lana alle Fäden in der Hand. Sie kocht, putzt, wäscht und gibt die Medikamente. Damit ich andere Jugendliche wie sie nicht allein fühlen, gründete sie außerdem eine Internetplattform zu dem Thema.

Mit Opa Alfred schwimmen wir allen Grenzen davon

Er selbst verlor ein Bein, jetzt zeigt Alfred Beyer (76) Kindern mit Handicap, wie sie allen Grenzen davonschwimmen. Der Mülheimer wurde im Behindertensport aktiv und widmet seine ganze Kraft seiner Arbeit als Schwimmlehrer für die Kleinen. Seit 30 Jahren setzt er sich außerdem für mehr Inklusion im Sport ein.

Dieser Mann findet verschollene Kinder wieder

Andreas Laake (58) spürt Kinder auf, die die DDR-Staatsführung ihren Eltern aus politischen Gründen entrissen hat und zur Adoption freigab. Es ist das eigene Schicksal, das ihn antreibt: Nach einem Fluchtversuch der Familie wurde ihm 1984 auch sein Sohn genommen. Nach 29 Jahren fand er ihn wieder.

Unheilbar krank – aber für meinen Sohn kämpfe ich weiter

Wenn Levi (2) seine Mama anlacht, kann Mia de Vries (28) für einen Moment ihre Schmerzen vergessen. Die junge Frau aus Rheinland-Pfalz hat Krebs. Unheilbar. Doch sie kämpft und klärt im Internet auf. „Ich möchte zeigen, wie wichtig Brustkrebsvorsorge ist und anderen helfen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden“, sagt sie.

Wacht endlich auf! Sonst ist unsere Erde nicht mehr zu retten

Luisa Neubauer (23) ist das Gesicht der deutschen Klimaschutz-Bewegung und investiert jede freie Minute in das Thema, spricht Klartext in Talkshows, twittert Fotos, ist bei weltweiten Umweltgipfeln. Ihr Ziel: die Politiker zum Aufwachen zu bringen. Wenn das nicht geschieht, „sollten wir definitiv Angst vor der Zukunft haben.“

Danke, Manuela, du hast mir ein neues Leben geschenkt!

Als Wolfgang Schwarz (48) eine neue Niere brauchte, kannten er und seine heutige Frau Manuela sich noch nicht lange. Trotzdem will die Pohlheimerin ihm helfen und spendet ihm eine Niere. Ohne sie hätte er ermutlich zehn Jahre auf ein Organ warten müssen. Seiner Frau verdankt Wolfgang sein Leben.

Ein Leben für die Familie

Marliese Kübler (71) hat viel Schlimmes erlebt. Eine Tochter verlor ihren Mann, die andere erkrankte an Leukämie. Ein Enkelkind kam mit Herzfehler zur Welt. Und Marliese? Die kümmert sich mit Hingabe um alle in ihrer Familie. Und das, obwohl die Oberhausenerin selbst an Darm-, Lungenkrebs und Leukämie leidet.

Sie hilft Haustierhaltern in Not

Wer in finanzielle Not gerät, kann sich seinen Hund oder seine Katze oft nicht mehr leisten. Kara Schott (36) sorgt mit ihrer Hamburger „Tiertafel“ dafür, dass sich diese Leute nicht von ihren Vierbeinern trennen müssen. Bei Kara bekommen sie kostenloses Futter, Spielzeug und ärztliche Betreuung für ihre Lieblinge.

Wir haben unser Dorf gerettet!

Dorfsterben? Nicht mit uns! Die Bewohner von Oberndorf retteten ihren idyllischen Ort mit Mut und viel harter Arbeit. Eine Kneipe, eine Schule, Kinderbetreuung und Mitfahrservice werden jetzt in Eigenregie geführt. Und das mit Erfolg! Die Einwohnerzahl wächst wieder und den Dorfläden geht es gut – dank der Teamarbeit.

Familie gründet speziellen Pflegedienst

Kathrin und Philipp Wibbing fanden für ihren schwer kranken Sohn Julian (5) einfach keine passende Rundumbetreuung. Die Familie machte aber aus der Not eine Tugend und gründete kurzerhand einen eigenen Pflegedienst, mit dem sie schon vielen anderen Familien in ihrer Situation geholfen hat.

Theresa, unser Engel mit Down-Syndrom

Theresa Hocher (22) ist nicht wie ihre anderen Kollegen im Seniorenheim. Und genau darum lieben sie die Bewohner so sehr. Die junge Frau mit Down-Syndrom arbeitet in der DRK-Residenz Bad Friedrichshall. Sie serviert Frühstück, geht mit Senioren spazieren, musiziert und zaubert ein Lächeln auf die Gesichter. Viele Demenzkranke leben hier und Theresa hat gerade zu ihnen einen guten Draht.

Vom Flüchtlingsmädchen zur Schülersprecherin

Celine träumt von einer Karriere als Schauspielerin und hätte am liebsten einmal die Hauptrolle in einem Drama. Dabei hat das Mädchen das größte Drama im wahren Leben bereits hinter sich. Es konnte dem Bürgerkrieg in Syrien entkommen und fand Zuflucht in Berlin. Mittlerweile macht sich die gerade mal 13-Jährige in einem sozialen Brennpunkt dieser Stadt als Schülersprecherin für andere stark.

Wie Sina einem Bräutigam das Leben rettete

Chad Serpless (34) aus Australien litt an akuter Leukämie. Es sah nicht gut für ihn aus – bis ein Anruf aus Deutschland kam. Sina Hünervogt (39) aus Düsseldorf spendete ihr Knochenmark und rettete ihm so das Leben. Daraus entwickelte sich eine so innige Freundschaft, dass Sina sogar bei seiner Hochzeit dabei war.

70-Jährige überführt Enkeltrick-Betrüger

Sie ließ eine eiskalte Bande hochgehen, Enkeltrick- Betrüger wollten 40 000 Euro von Margret Baumann (70). Doch statt zur Bank ging sie zur Polizei. Gemeinsam mit den Beamten schaffte sie es dann, die Täter in die Falle zu locken. Heute leistet sie Präventionsarbeit, um andere vor Gaunern zu schützen.

Diese junge Frau schenkt Sterbenden Trost

Das Schicksal schlug unerbittlich zu: Innerhalb weniger Monate verlor Tina Müller Mutter und Vater, beide starben. Da war sie 25, mitten im Studium – und plötzlich mutterseelenallein. Trotz ihrer Trauer wusste sie sofort, dass sie helfen will. Tina (heute 27) machte eine Ausbildung zur Trauerbegleiterin und hilft seither Sterbenskranken und ihren Liebsten in einem Hospiz: „Ich möchte helfen, die Zeit, die noch bleibt, schön zu gestalten.“

Missbraucht! Jetzt kämpft Nina für andere Frauen

Es ist ein Albtraum: In einem Münchner Club wurden Nina Fuchs (36) K.-o.-Tropfen verabreicht. Danach vergewaltigten sie zwei Männer, die nie dafür belangt werden konnten. Jetzt möchte sie erreichen, dass der Rechtsstaat in solchen Fällen bessere Hilfe und Aufklärung leistet.

Uschi legt Heiratsschwindlern das Handwerk

Nachdem Uschi Tschorn (63) einem Internetbetrüger auf den Leim ging, fühlte sie sich hilflos und im Stich gelassen. Doch statt an ihrer Situation zu verzweifeln, beschloss sie anderen Opfern zu helfen. Auf ihrer Facebook-Seite „SOS-Liebesbetrug-Selbsthilfe“ hilft sie Betroffenen und gibt ihnen den Zuspruch, der ihnen von der Polizei und oftmals vom Freundeskreis verwehrt bleibt.

Bei ihr hat Einsamkeit keine Chance

Elke Schilling (74) hat selbst erlebt, wie abgeschieden manche Menschen im hohen Alter leben. Deshalb gründete sie das „Silbernetz“ – eine kostenlose Hotline, bei der ältere Menschen immer ein offenes Ohr finden. „Was wir geben, ist Zeit, ist Zuhören, ist Teilhabe, ist Wertschätzung“, sagt die Berlinerin.

Dieser Mann rettete Jungen vom Gleis

Als Matthew Mellis (31) den elfjährigen Jungen auf den Gleisen liegen sah, zögerte er nicht. Er sprang hinunter und rettete ihn Sekunden, bevor die Bahn einfuhr. Für seinen Einsatz ließ er sich aber nicht feiern. Während ganz Sauerlach nach dem Helden suchte, war er in den Flitterwochen.

Wählen Sie zum Abstimmen bis spätestens 21. August die Telefonnummer: 01378/00 41 – plus die zweistellige Endziffer Ihres Favoriten, die sie auf dem jeweiligen Bild unserer Helden finden.