Wacht endlich auf! Sonst ist unsere Erde nicht mehr zu retten

Klimaschutz geht jeden etwas an – findet Aktivistin Luisa Neubauer

Luisa Neubauer Klimaaktivistin Fridays For Future

Vielleicht sind es Bilder von Eisbären auf schmelzenden Schollen, die sie traurig machen. Vielleicht ist es ihre Oma, die in den 80er-Jahren eine Umweltgruppe gründete, die sie mutig macht. Vielleicht ist es eine Mischung aus beidem. Sicher ist: Luisa Neubauer ist das Gesicht der deutschen Klimaschutz-Bewegung und investiert jede freie Minute in das Thema.

Die Geografie-Studentin ist Mitorganisatorin der „Fridays for Future“. Jeden Freitag streiken Schüler und Studenten für eine bessere Welt. Luisa spricht Klartext in Talkshows, twittert Fotos, ist bei weltweiten Umweltgipfeln. Sie hat ein Ziel vor Augen: eine Klimapolitik, die mit dem Pariser Klima-Abkommen vereinbar ist.

Vor sechs Jahren hat sie ihren Schlüsselmoment: Sie reist nach Tansania und sieht, was extreme Hitze und Dürre den Menschen und der Natur antun können.

Die Erderwärmung ist nur eine Folge der Klimakrise. Sie führt dazu, dass Eisberge schmelzen, wodurch der Meeresspiegel steigt. Gerade für Küstenstädte ist das ein Problem: Sturmfluten an der Nordsee können bis Ende des Jahrhunderts bis zu 80 cm höher werden. Schon ab 2030 sind stärkere Schutzmaßnahmen nötig. Forscher rechnen zudem damit, dass in den Jahren 2071 bis 2100 allein in Deutschland jährlich etwa 5000 Menschen mehr an einem Hitzetod sterben als bisher.

Luisa blutet bei der Vorstellung das Herz. Sie wird nicht aufgeben, bis alle aufwachen. Wenn das nicht geschieht, „sollten wir definitiv Angst vor der Zukunft haben.“

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